Optimale Produktionseffizienz sichert Ihre Wettbewerbsposition

Höchste Produktionseffizienz bedeutet: Alles aus Ihren Anlagen und Ihrer Organisation herausholen, ohne dass Sie sich dabei verausgaben. Deshalb verbinden sich in den Maßnahmen zur Steigerung der Produktionseffizienz quantitative und qualitative Ziele, zum Beispiel:

  • Anlagenverfügbarkeit erhöhen
  • Anlagendurchsatz erhöhen
  • Ausschuss verringern
  • Liefertreue verbessern
  • Qualitätsstandards erhöhen

Strategisches Konzept
 

Die Steigerung der Produktionseffizienz als strategisches Konzept ist durchaus im Kontext der Gesamtanlageneffektivität (Overall Equipment Effectiveness, OEE) zu sehen, dessen Kernfaktoren sich zum Teil in den oben genannten Zielen wiederfinden.

OEE - Overall Equipment Effectiveness - Gesamtanlagen-Effektivität

Ein Beispiel für ein Kennzahlensystem ist der mittlerweile verbreitete Ansatz der Gesamtanlageneffektivität bzw. OEE (Overall Equipment Effectiveness). Die Gesamtkennzahl setzt sich zusammen aus den Kern-Einflussfaktoren:

  • Verfügbarkeit der Anlage
  • Leistung der Anlage
  • Qualität bzw. Fehlerrate der auf der Anlage produzierten Produkte

Dabei liegt der mögliche Wertebereich zwischen 0 und 1 – oder anders formuliert zwischen 0 und 100 Prozent.

Je nach Zuständigkeitsbereich können die Werte einer oder mehrerer Anlagen aggregiert werden. Diese Selektion erlaubt jeweils die Darstellung und Vernetzung von Kennzahlen jener Bereiche, für den die jeweilige Handlungs- oder Entscheidungsebene zuständig ist – eine Anlage, ein Werk oder die gesamte Produktion.

Ein Vergleich ist somit über die Zeit oder über verschiedene Anlagen möglich. Aus der jeweils unternehmensindividuellen technischen und organisatorischen »Landschaft« leitet sich ab, welche Informationen im Einzelnen in diese Kennzahl eingehen. Folglich lassen sich OEE-Kennzahlen nur innerhalb eines konsistenten Kennzahlensystems direkt vergleichen.

Voraussetzung für die Wirksamkeit eines Kennzahlensystems ist eine einfache und gleichzeitig verlässliche Erfassung der benötigten Daten. Vorzugsweise erfolgt die Datensammlung automatisch.

Zielführende Entscheidungsvorlagen

Die OEE-Analyse liefert eine vernetzte Informations-Basis für den Optimierungsprozess. Damit liegen verlässliche Daten für die gezielte Einflussnahme auf die Nutzung der ermittelten Potenziale vor.

Im Rahmen der Erfolgskontrollen belegt die Kennzahl den Grad der Wirksamkeit der durchgeführten Maßnahmen.

Strategisches Vorgehen bedeutet in diesem Zusammenhang: Die quantitativen Einflussfaktoren zu ermitteln, zu analysieren und aus der inhaltlichen Vernetzung wirksame zielführende Maßnahmen abzuleiten – vorzugsweise kennzahlenorientiert und den jeweiligen Entscheidungs- und Handlungsebenen zugeordnet.

Die Informationen für strategische Richtungsentscheidungen oder für die unmittelbare Anwendung im laufenden Produktionsprozess entspringen demselben Datenpool. So verlangt beispielsweise das Management stark aggregierte Kennzahlen, während die Teilkennzahlen für Produktionsleitung, Maschinenführung und Anlagenüberwachung entsprechend stärker heruntergebrochen werden.

Schritt 1

  • Daten ermitteln und analysieren:
    • Alle verfügbaren internen Quellen erschließen und für die Analyse zusammenzuführen, zum Beispiel ERP-Systeme, Automatisierungssysteme, Einzelmaschinen, Energiedaten, …
    • Berücksichtigung externer Faktoren, wie Beziehung von Produkt- und Auftragsinformationen, Zuliefererverhalten ...

Schritt 2

  • Maßnahmen planen und umsetzen

Schritt 3

  • Kontinuierliche Erfolgskontrolle durch Datenvergleiche vorher/nachher (Verifizieren und Quantifizieren der erreichten Verbesserungen)
  • Gegebenenfalls Korrekturmaßnahmen ableiten und umsetzen

Schritt 4

  • Nachhaltigkeit durch zielgruppenorientierte Kennzahlen (KPI) überwachen

 

 

   

Zielgruppenorientierte Kennzahlen (KPI)

  • KPI werden automatisch aus den erfassten Daten konsolidiert und in regelmäßigen Reports oder ständig aktualisierten Dashboards verfügbar gemacht.
  • Durch die richtige Wahl der Indikatoren können zudem Warnsignale erzeugt werden, wenn Optimierungen an einer Stelle Schaden an einer anderen Größe verursachen (z. B. Verringerung des Wartungsstillstandes führt zu ungeplanten Ausfällen durch Defekte)
  • Angepasste Kennzahlen für die jeweilige Zielgruppe (z. B. Maschinenführer, Produktionsleiter, Unternehmensführung) unterstützen die jeweiligen Handlungs- und Entscheidungsebenen

Was wir für Sie tun können

Wir, die Teams der on/off it-solutions gmbh, stehen bei der Optimierung Ihrer Produktionseffizienz an Ihrer Seite – mit ...

  • ... Analysen der technischen und organisatorischen Infrastruktur Ihres Unternehmens und Ermittlung der relevanten Datenquellen sowie Messstellen
  • ... der Konzeptentwicklung für eine effektive Informationserfassung
  • ... der Erschließung der Messstellen für die Produktionsdatenerfassung, auch mit individuellen Schnittstellen zu allen Datenlieferanten im Produktionsumfeld
  • ... der Aufbereitung der Daten zu aussagekräftigen Kennzahlen, jeweils den relevanten Entscheider- und Handlungsebenen zugeordnet
  • ... der flexiblen, automatisierbaren Erstellung entsprechender Reports

Informationen über unterstützende IT-Instrumente finden Sie hier:
Gesamtanlageneffektivität
Line and Equipment Management

Und auch wenn es kompliziert wird ...

... teilen wir unser Können leidenschaftlich mit Ihnen. Dabei bringen wir unter anderem über 25 Jahre Erfahrung im Bereich der Automatisierung und Produktions-IT in den Dialog mit Ihnen ein. Willkommen zu einem für Sie unverbindlichen Vorgespräch, oder senden Sie uns eine kurze Anfrage per E-Mail. Wir nehmen uns Zeit für Sie.