Energieeffizienz-Potenziale nutzen!

Wie ein Energiemanagementsystem Energie, Zeit, Geld und Nerven spart – und seine Kosten locker einfährt.

Energieeffizient wirtschaften, das heißt: Kosten auf mehreren Ebenen gleichzeitig einsparen:

  • Die direkten Energiekosten sinken aufgrund geringeren Verbrauchs.
  • Steuerliche Vorteile werden seit 2015 nur noch in Verbindung mit einem zertifizierten Energiemanagement gewährt.
  • Energieeffizienzmaßnahmen senken die Produktionskosten und steigern so die Erträge, bzw.
  • sichern die Wettbewerbsfähigkeit durch mehr Flexibilität in der Verkaufspreisgestaltung.

Dass hier nicht von »Peanuts« die Rede ist, zeigt sich spätestens dann, wenn die Effizienzpotenziale aufgedeckt sind.

Vom Ist-Wert zum Effizienzziel 

Energieeffizienz klingt einfach: Weniger Energie für die Herstellung der Produkte verbrauchen erhöht die Gewinnspanne. Aber welche Maßnahmen bewirken relevante Einsparungen? Ist es möglich, an bestimmten Positionen mit weniger Investition mehr Effekt erzeugen? Es müssen also die echten Optimierungspotenziale aufgedeckt werden! Dazu dienen die Schritte:

  • Energieflüsse transparent machen: An welcher Position und zu welchen Zeiten verbraucht Ihr Unternehmen wie viel Energie – aufgeschlüsselt nach Energiearten?
  • Spezifische (relative) Energiekosten ermitteln: Wie hoch ist der Energieeinsatz / sind die Energiekosten pro hergestellter Produkteinheit?

Möchte man die Komplexität der Datenaufnahme mit der Vielzahl der Messstellen rationell beherrschen und kontinuierlich pflegen, liegt es nahe, ein IT-System einzubinden, das die Informationssammlung automatisiert.

Ein weiterer Schritt ist also die Einführung eines Energiedatenmanagement-Systems.

Der Staat belohnt Unternehmen, die ihren Energieverbrauch strategisch effizienter gestalten, nur dann mit Steuerentlastungen, wenn in diesem Zusammenhang die Anforderungen der entsprechenden DIN/ISO erfüllt werden. Das bedarf der Einführung eines DIN EN ISO 50001 konformen, zertifizierten Energiemanagement-Systems.

Was ist zu tun?

Konkret bedeutet die Einführung eines Energiemanagements die strategische Verknüpfung des vorhandenen Wissens um die Einsparpotenziale mit kontinuierlich erfassten Daten.

Das erfordert

  • eine automatisierte oder manuelle Datenerfassung an den Verbrauchsmessstellen
  • die Erfassung der Energiekosten (z. B. durch Rechnungserfassung)
  • die Erfassung von Produktions- und Prozessdaten
  • eine logische Verknüpfung von Produktionsdaten mit Energiedaten und daraus abzuleitende spezifische Kennzahlen

Auf dieser Basis kann eine wirtschaftliche Bewertung geplanter Maßnahmen erfolgen und der Nutzen durchgeführter Maßnahmen ausgewertet werden. Dazu müssen die Entscheider- und Handlungsebenen, also beispielsweise Management und Maschinenführung, jeweils über die Informationen verfügen, die ihren Einflussbereichen entsprechen:

  • spezifisch-selektive Darstellung der Berechnungen nach Entscheider-Positionen – grafisch und/oder tabellarisch
  • Generierung aussagefähiger Entscheidungsvorlagen für den Energiemanager.

Im Fall der Integration eines zertifizierten Energiemanagement-Systems (siehe InfoPlus, unten) bedeutet das zusätzlich ...

  • die Implementierung einer DIN-/ISO-konformen Unternehmens-Energiepolitik
  • die Implementierung eines Maßnahmen-Prozesses nach dem Vorbild des PDCA-Kreislaufs (plan, do, check, act)

Sie und wir für mehr Energieeffizienz

Wir, die Teams der on/off it-solutions gmbh, unterstützen Sie bei der Umsetzung Ihrer Aktivitäten für mehr Energieeffizienz mit einem Full-Service-Paket:

  • Basisberatung hinsichtlich der organisatorischen und technischen Einführung eines verbrauchsoptimierenden Energie-Managements
  • IT-basierte Unterstützung und Umsetzung: InfoCarrier® EnMS, das spezifische DIN-/ISO-konforme IT-System integriert das gesamte Energiemanagement in einer einzigen Anwendung
  • Beratung, Planung und Implementierung der Anbindung von Energiezählern/Messstellen
  • Beratung, Planung und Implementierung der Erfassung der benötigten Produktionsdaten und weiterer Messgrößen

Ausführlichere Informationen über InfoCarrier® EnMS finden Sie hier.

   

Ziele und Vorgehensweisen zum Einsatz eines EnMS gemäß DIN EN ISO 50001

Ziele und Vorgehensweisen zum Einsatz eines EnMS

Sprechen wir von der Einführung eines Energiemanagement-Systems, so beschränkt sich dieses nicht auf die Installation eines IT-Systems und entsprechender Messdatenerfassung / Messwertaufnehmer. Maßgeblicher Systembestandteil ist zudem das strategische Handeln innerhalb der Unternehmensorganisation.

Ein Großteil deutscher Unternehmen implementiert das Energiemanagement-System (EnMS) inzwischen gemäß der DIN EN ISO 50001. Diese Norm definiert jene Rahmenbedingungen, die konsequent eingehalten werden müssen, damit die Zertifizierung durch ein unabhängiges Institut erfolgen kann.

Für die Inanspruchnahme steuerlicher Vergünstigungen gemäß Energie- und Stromsteuergesetz ist der Nachweis einer gemäß DIN EN ISO 50001 entsprechenden Zertifizierung Pflicht.

Einen Leitfaden des BMWi für die Umsetzung der ISO 50001 finden Sie beispielsweise in unserem Downloadbereich

Top-Management steht in der Verantwortung

Verantwortlich für die Energiepolitik des Unternehmens ist das Top-Management. Dabei liegt die Umsetzung der festgelegten Maßnahmen und Ziele federführend in der Hand des Energiemanagers. Die grundsätzliche Vorgehensweise wird in Anlehnung an andere Managementsysteme als PDCA-Kreislauf beschrieben (Plan, Do, Check, Act).

Wesentliche Größen sind dabei das kontinuierliche Messen und Überwachen sowie die Planung, Umsetzung und Verfolgung der Maßnahmen. Die Norm schreibt nicht vor, wie Verbrauchsdaten erfasst werden sollen – sie besagt lediglich, dass Änderungen energiebezogener Leistungen zu jeder Zeit mit einer energetischen Ausgangsbasis vergleichbar sein müssen.

Die on/off it-solutions gmbh unterstützt Sie bei der Implementierung einer EnMS-Lösung genauso wie bei der Anbindung von bestehenden Zählern und Datenhaltungs-Systemen sowie der Speicherung der Daten in einer zentralen Datenbank inklusive Analyse, Auswertung und Aufbereitung der Daten.

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